Für Lehrkräfte und Trainer:innen

Organisation

Paare und Tische

Die Kinder arbeiten in festen Paaren: Kind A und Kind B. Bilden Sie Paare, die etwa gleich gut sind. Nach jedem Durchgang des Plans für vier Wochen wechseln die Paare. Fehlt ein Kind, arbeitet sein Partner an diesem Tag als drittes Kind bei einem Paar an seinem Tisch mit.

Zwei Paare sitzen an einem Tisch. Setzen Sie an jeden Tisch ein sichereres und ein weniger sicheres Paar. Dann sind die Teams für Wettbewerbe gleich stark: Die vier Kinder eines Tisches bilden zwei Teams mit je einem sichereren und einem weniger sicheren Kind.

Die Kinder am Tisch vergleichen Antworten, prüfen den Aufbau am Brett und klären kleine Fragen selbst, bevor sie Sie rufen. Bei ungerader Kinderzahl arbeitet ein Paar zu dritt. Setzen Sie diese Dreiergruppe an einen Tisch mit nur zwei Paaren. Bei ungerader Paarzahl sitzen an einem Tisch drei Paare; dort gibt es drei Teams, die sich reihum kontrollieren.

KinderPaareTischeBretterGenau anhören pro StundeAlle einmal dran nach
8424alle1 Stunde
1263662 Stunden
1684882 Stunden
201051073 Stunden
241261283 Stunden
281471474 Stunden

Hörliste

In einer großen Gruppe können Sie nicht jedes Kind in jeder Stunde genau anhören. Dafür gibt es die Hörliste. Das ist eine Klassenliste mit Spalten für das Datum.

  1. Hören Sie in jeder Stunde so viele Kinder genau an, wie die Tabelle angibt. Nehmen Sie immer die nächsten auf der Liste. Das geht am besten, während die anderen zu zweit arbeiten, zum Beispiel in Schritt 2 der Denkspur. Weitere gute Zeitpunkte: Angreifer und Verteidiger in Schritt 3 und 4, Der Mannschaftscup in Schritt 3, Die Beratungsstaffel in jeder Runde, Die Schachschatzsuche beim Beraten, Der Variantenbaum in Schritt 3. Erklärt ein Kind vorne seinen Zug, können Sie es auch eintragen.
  2. Genau anhören heißt: Das Kind erklärt Ihnen seinen Zug. Ab Level 3 sagt es auch die beste Antwort des Gegners. Tragen Sie ein: ✓ heißt „hat es sicher erklärt“, ? heißt „noch unsicher“.
  3. Kinder mit ? hören Sie in der nächsten Stunde noch einmal an – zusätzlich zu den Kindern aus der Tabelle, höchstens drei pro Stunde. Die übrigen kommen in der Stunde danach dran.

Die anderen Kinder erklären ihrem Partner; der Tisch prüft. Ihre Hefte sehen Sie ab und zu durch. Ein Blatt reicht für vier Stunden.

Helfer im Raum

Zwei bis drei sichere Kinder können im Raum helfen. Die Helfer verraten keine Lösungen, sondern stellen die drei Fragen. Die Helfer wechseln jede Woche.

Zeichen

  • Ruhe: Sie heben die Hand. Alle heben die Hand und werden still.
  • Stifte weg: Alle legen die Stifte weg. Die eigene Antwort bleibt stehen.
  • Faust und Daumen: Still entscheiden, Faust auf den Tisch. Auf „Jetzt!“ zeigen alle gleichzeitig den Daumen hoch oder runter.
  • Hände flach: Bei einer Regelfrage in der Partie legen beide Kinder die Hände flach auf den Tisch. Niemand rührt das Brett an, bis Sie oder der Schiedsrichter da sind.

Im Raum

Stellen Sie die Tische so, dass alle nach vorne sehen können, ohne sich umzudrehen. Bei der Partnerarbeit wird geflüstert. Hat ein Kind sein Heft vergessen, schaut es beim Partner mit und schreibt seine Antwort auf einen Zettel.